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Informationsportal Hyperurikosurie und Hyperurikämie (Quelle: http://www.laboklin.de/index.php?link=labogen/pages/html/de/erbkrankheiten/hund/hund_hyperurikosurie-slc.html) |
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Harnsäureproduktion
Harnsäure ist ein
Endprodukt des Purinstoffwechsels.
Purine sind Zellbestandteile, die in allen menschlichen und tierischen Organismen vorkommen. Die Harnsäure setzt sich aus 2 Bestandteile zusammen: den Endprodukten des endogenen, also körpereigenen Zellstoffwechsels und den Abbauprodukten der mit der Nahrung zugeführten, also exogenen, purinhaltigen Substanzen.
Wenn die gesamte
Harnsäureproduktion, sei sie endogen oder exogen,
die Harnsäureausscheidung übertrifft, spricht man von einem Harnsäurepools. Das führt dann im Laufe der Zeit zu einem Harnrückstau des Organismus.
Die Ursachen dieser
Fehlfunktion können recht unterschiedlicher Natur sein.
Man unterscheidet in diesem Zusammenhang zwischen primärer und sekundärer Hyperurikämie.
> von einer
primären Erkrankung spricht man, wenn aufgrund einer
genetischen Veranlagung
eine Störung der Harnsäureausscheidung über die Nieren zugrunde liegt. In seltenen Fällen ist es auch möglich, dass aufgrund von Enzymdefekten eine vermehrte körpereigene Harnsäurebildung auftritt.
> die sekundäre
Erkrankung kommt als Folge anderen Krankheiten vor,
die mit einer erhöhten Harnsäureproduktion verbunden sind. Dazu gehören
> Nierenerkrankungen
> Tumorerkrankungen > Blutarmut > Diabetes
.:Zurück:.
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